Wü meets: Dead Phoenix, Onexx, Dieversity

© PatriciaGratschow
Datum
Freitag, 02.04.2027
Beginn
20:00 Uhr
Einlass
19:30 Uhr
Tickets

VVK: 15,00 € zzgl. Gebühren
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AK: 18,00 €

Wü meets: Dead Phoenix, Onexx, Dieversity

Dead Phoenix setzen ein unüberhörbares Ausrufezeichen in der deutschen Metalcore-Szene. Nach dem Gewinn des Impericon Newcomer Awards 2023 und Shows an der Seite von Genregrößen wie Novelists, Tenside oder Mushroomhead, markierte 2026 den bisherigen Zenit ihrer zehnjährigen Bandgeschichte. 10 Jahre Leidenschaft: Volles Haus beim Jubiläum in der Heimat! Den Auftakt dieses Meilenstein-Jahres bildete die emotionale 10-Jahres-Show am 2. Mai in Berlin. Vor knapp 300 begeisterten Fans bewiesen Dead Phoenix einmal mehr, warum sie für ihre extreme Fannähe und energiegeladenen Performances bekannt sind. Die Show war nicht nur ein Rückblick, sondern auch der Startschuss für das neue Kapitel: Die Veröffentlichung ihrer wegweisenden, selbstbetitelten EP „Dead Phoenix“. Nach dem Erfolg in Berlin trägt die Band ihre Message von Toleranz, Respekt und dem offenen Umgang mit psychischen Herausforderungen auf die großen Bühnen der Republik. Neben Auftritten auf der traditionsreichen Kieler Woche und dem Traffic Jam Open Air, markiert die Show auf dem renommierten Reload Festival einen weiteren Karriere-Meilenstein.Mehr als nur Musik: Eine Community gegen den Alltagsstress. Dead Phoenix verstehen sich nicht nur als Band, sondern als Sprachrohr einer wachsenden, toleranten Community. In einer Welt voller Alltagsstress und psychischer Belastungen bieten ihre Songs, inspiriert von Größen wie Polaris oder Parkway Drive, einen therapeutischen Ankerplatz. Faire Merchpreise und die Interaktion auf Augenhöhe sind dabei kein Marketing-Tool, sondern das gelebte Fundament der Berliner Formation.

ONEXX wurde 2019 von Sascha Grethmann (Vocals & Bass), Frank Herchenbach (Drums) und Axel Kretschmer (Vocals & Gitarre) in Bonn gegründet, haben Onexx schnell klar gemacht, wohin sie musikalisch wollen: Zu einem Sound, der gleichermaßen mit Bands wie Korn, Fjørt und Cane Hill verglichen werden kann, jedoch gänz lich unique klingt. Mit ihrem für Deutschland nahezu untypischen Fable für den amerikanischen Nu-Metal der frühen 2000er-Jahre sowie der Liebe zu deutschem Post-Hardcore entwickeln Onexx einen Genre mix, der auf Songs wie „Sturm“, „Niemandsland“ und „Schwarzer Tag“ ihren rohen Metal-Kern mit modernen Einflüssen aus Rap, Metalcore und Post-Hardcore ergänzt und in ihren Lyrics tiefgründige und vielschichtige Themen adressiert. 2020 debütierte die Band mit ihren ersten beiden EPs „Phase III: Freier Fall“ und „Phase IV: Hinab in das Nichts“ und skizzierte schnell ein klares Bild ihrer mu sikalischen Intention, die MoreCore.de treffend als „Nu-Metal-Cocktail, der sich gewaschen hat“ beschrieb. Aus dem rohen Nu-Metal-Sound heraus zeichnet sich auf der dritten EP „Phase I: Ohne Aufwind“ mit dem Groove-orientierten „Halt“ und seinen narrativ-gesell schaftskritischen Lyrics eine musikalische Entwicklung ab, die mit dem Ende der Quadrilogie „Phase II: In die Ferne“ 2023 neue Türen öffnete. Mit „intelligenten Tex ten, in denen sich Onexx auch mal kritisch zum Status Quo äußern, unbequeme Fragen stellen und zum Nach denken auffordern“, verfolgt die Band ihren modernen Cross over-Ansatz emsig so SYLB. Dass sich dieser Ansatz mit über 50 Shows und Festivalslots in ganz Deutschland, Österreich und den Niederlanden spiegelt. Mit der Vollendung ihrer Quadrilogie haben Onexx ihren Sound zweifelsfrei gefestigt und das Resultat präsentiert, wenn die die anhaltende Nu-Metalcore-Welle á la Cane Hill und Blood Youth auf den emotio nalen Post-Hardcore-Sound von Bands wie Fjørt, Heisskalt oder Kind Kaputt trifft. Das bewiesen auch die  beiden nihilistischen Singles „Niemandsland“ und „Schwarzer Tag“, die sich der musikalischen Identi tät zwischen beiden Genrewelten widmeten und spürbar an Schwere gewannen. Was als Wegweiser für 2026 fungierte, brachte Onexx auf Tour sowie ins Vorprogramm von Marathonmann und ließ ihren Sound noch weiter ausufern. Ihre gesellschaftlichen Observationen packten Onexx im Sommer 2026 erneut in introspektive Texte über die eigene mentale Verfassung, die nach noch härteren Klängen lechzt. Ihre Sing le „Schatten“ führt das Trio zunächst in getragenere Welten, die an den Nu-Metal-Vibe des Vorgängers anknüpfen. Mit klarer Hook, Straight-Forwardness und einem Fokus auf Headbangen kritisieren Onexx den Social Media Konsum und den Umgang damit. Ketzerisch stellt das Bonner Trio die Frage „Bist du glücklich oder abgelenkt?“ und gewinnt an Schlagseite. Auf „Eden“ präsentierte die Band schließlich ei nen kompakten Dreiminüter, der mit dissonanten Gitarren und tiefen Bass-Grooves zweifelsfrei Parallelen zu Korn schlägt und mit dem typischen Screamo-Vibe von Onexx vereint und konservative Weltbilder und Machtstrukturen kritisiert. Logisch, dass Onexx für diese Themen einen Sound etablieren, der vor allem mit Härte überzeugt.

DIEVERSITY ist feinster moderner Metalcore aus Würzburg. Das Frankenland ist neben seinen Bieren, seinen Weinen und seinem Humor auch für seine hervorragenden Heavy Metal-Bands bekannt. Vor über einem Jahrzehnt gegründet, schufen sie einen modernen Metalsound, der fulminante Power bietet und zudem vor Melodien nur so strotzt. Der Bandname ist nicht zufällig gewählt – Diversität lautet die Devise dieser kreativen Musiker. DIEVERSITY konnten bereits mit dem ersten Album „Last Day Tomorrow“ markante Spuren hinterlassen und zeigte dass moderner Metal nicht nur aus Skandinavien kommen muss – auch wenn schwedische Einflüsse stets eine Rolle spielten, wie der Gastauftritt von Björn „Speed“ Strid (Soilwork) auf dem Folgealbum „ReAwakening“ bewies. Mit dem Album „Age Of Ignorance“ wurde ein neues Kapitel geschrieben.  Nun  ist es Zeit, erneut umzublättern. 2025 präsentierten DIEVERSITY sich in neuer Besetzung – musikalisch wie personell frisch aufgestellt. Der Sound hat mittlerweile eine markante  Wandlung durchlaufen, beeinflusst von modernen Genregrößen wie Architects, Monuments und Wage War. Härter,  technischer, progressiver – und doch unverkennbar DIEVERSITY.  Diese Entwicklung gipfelte im vierten Studioalbum: „IV“, das im Januar 2026 erschienen ist. Ein Statement. Ein Neuanfang. Eine Band, die sich nicht neu erfindet, sondern weiterentwickelt – konsequent, kompromisslos und am Puls der Zeit. DIEVERSITY ist moderner Metal aus Franken, scharfkantig wie eh und je – aber mit neuer Klinge.